Die Kamea ist leider nicht schnell genug für eine unverwackelte
Aufnahme.
Links zum Thema:
- g**gle nach Propelleruhr oder Propellerclock fragen
- uhu-tube nach demselben fragen - UND KNALLER : uhu-tube nach
"LED-RIMS" fragen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Kollege
Thomas..
regte an, ob es im Rahmen seines Selbststudiums, Mikrocontroller in C
zu programmieren,
nicht machbar und Interessant wäre, eine Propelleruhr zu bauen.
Fragt man eine bekannte Online-Suchmaschine mit doppel-o nach
Propelleruhr bzw.
Propellerclock, bekommt man einen ersten Eindruck, worum es sich dabei
handelt.
Prinzipiell entspricht das ganze einer LED-Matrix, vllt ähnlich einem alten
Projekt
von Thomas und mir
welche auf die Vielzahl an Zeilen verzichtet und nur eine LED-Zeile
benutzt,
welche vertikal bewegt wird.
Im Endeffekt ist hier also auch von Zeitmultiplex die Rede.
Recycling
sollte für einen ersten Prototyp ausreichen.
- 8 Stück DUO-LEDs aus einem älteren Projekt
- AVR Mega8 uC aus einem älteren Projekt
- Platinenbruch
- Gabellichtschranke aus nem Münzautomaten (KafeeCola)
- Kleinteile aus CD-Rom Laufwerken etc
- Elektromotor aus CD-ROM....später aus Akkuschrauber !!
- Kugellager aus Fernsteuerauto
- Vieeeeel Backeband
- Eine Pinnadel
- 1/2 Lüsterklemme
- 2cm Plastikschlach
- IR-Empfänger aus altem TV-Gerät
Soooo.....ist also die Materialversorgung, geklärt, also losgebaut.
Aufbau
8-Duo LED's. Widerstände hätte ich im Nachhinein kleiner
gewählt, um die LED's zugunsten
höherer Helligkeit etwas über Nennstrom zu betreiben. Da sich
8 LED's um das ganze Leuchtband
kümmern müssen. Stromversorgung kommt direkt vom AVR.
Idee ausm Netz, Am Aussenring vom Lager
die Spannungsversorgung angelegt
im Lager einen festen geschlitzten Kunststoffschlauch welcher die Adern
für die Platine am Innenring andrückt/klemmt.
Im Schlauch läuft eine 4mm Inbusschraube als Welle.
Eine Lüsterklemme auf einer Seite mit 4mm Gewinde versehen, auf
der anderen Seite mit
Aderendhülsen den Wellendurchmesser des DC-Motors angepasst.
Auf der Rückseite der
Propellerhälfte ohne LED's die Lichtschranke zur
Positionserkennung.
Da die Unwucht nicht sofort in den Griff
zu bekommen war, habe ich das ganze Ungetüm auf
der Suche nach einem passenden Fuß auf einen
Stahl-Vollmaterialklotz geklebt :-)
Um die Lichtschranke auszulösen
eine Pinnadel auf nem Stück
Zigarrenkistenholz angebackt. Wenn das nicht professionell ist!!
Programm
Da ich vom AVR beide
Interrupteingänge brauchte, und ich die 16 LED's direkt ansteuern
wollte,
gab es leider nicht die Möglichkeit, für lede LED-Farbe
jeweils einen gesamten 8-bit Port zu verwenden.
Daher musste ich das ganze splitten.
Das Datenblatt vom HD44780 LCD-COntroller half mir bei der Erstellung
des Zeichensatzes.
Damit das ganze Ding auch die Uhrzeit
anzeigt, wird der AVR mit einem Quarz von 14,xxx MHZ betrieben.
(Welcher auf den Fotos noch fehlt). Damit läuft der Controller
auch so fix wie es fast geht (16MHz laut Atmel.)
Das Programm ist relativ groß und unflexibel da es mit Bascom
geschrieben ist.
Um schnell erste Ergebnisse zu bekommen, ist für die Darstellung
jedes Zeichens eine
Subprozedur erstellt, anstatt die Hexwerte aus einer Tabelle zu holen.
Das macht natürlich
bezüglich der wartezeit zwischen den Spalten viele redundante
NOP's etc.
Aber der ganze Aufbau ist ja extra recht schrottig gehalten, um daran
Erfahrungen
in der Programmierung zu sammeln, um dann eine richtig tolle Uhr zu
bauen.
Stellen kann man die Uhr nach Anlegen der Versorgungsspannung mittels
RC5-Fernbedienung.
Da ich es momentan in Bascom noch nicht geschafft habe, RC5 zu
empfangen während der 2. externe Interrupt
von der Lichtschranke ausgelöst wird, wird während dem
Stellvorgang nur der Binärwert
dauerhaft auf den LED's angezeigt.
Erst nachdem alle 6 Stellen eingegeben wurden, wexelt die Uhr in den
korrekten Anzeigemodus.
Erste
Ergebnisse :
Das Problem hat jeder, Digitalkameras
sind zu träge oder zu fix für eine gute Aufnahme.
Da zwischen den einzelnen Spalten keine Austastung mit Pausenzeit
stattfindet, hat das
ganze mit den durchgehenden Zeilen den Stil eines AT/XT
Monochrommonitor mit HerculesKarte.
(Wer sich an die Zeiten noch erinnert)
Bei festen Pausenzeiten ergibt sich bei Erhöhung der Motordrehzahl
eine leicht verzerrte Dasrtellung.
Ich habe die Pausenzeiten so gewählt, daß bei 1500U/min also
gleich 25 "Einzelbilder"/s die Uhrzeit
über 180° dargestellt wird. (Wie im oberen Foto in etwa zu
sehen)
Ordentlicher
Aufbau: Ein RC5-Decoder Baustein ähnlich
einem älteren Projekt wurde für das Ein- und Ausschalten
des Elektromotors genommen. Ich traue der Konstruktion nämlich
ehrlich gesagt nicht, den ganzen Tag
zu drehen. Zumal das Geräusch bei der zerklüfteten
Oberfläche der Platine nicht gerade ein Vogelzwitschern ist.
Die rotierende Platine wurde schwarz lackiert, schützt gegen Rost
hehe.
Und aus Alublech nen halbwegs vorzeigbarer Fuß gebaut, der den
Motor trägt, und diesen mit Gummikompensatoren
von der Trägerpladde entkoppeln soll. Aber die Dinger sind wohl
eher für Zweitakter aus
Ostblock-PKW's gedacht, jedenfalls ist das Gummi hart wie altes Haribo.
Egal, sieht besser als als zuvor, und funktioniert auch entsprechend.
Die RC-5 Platine ist auf der Bodenplatte montiert, und diese kann an
der Wand befestigt werden.
Ein Edelstahldraht ist als seitlicher Ausleger vom Motorträger
montiert, und löst die Lichtschranke
auf der Rückseite der Drehplatine aus.
Fazit
Desweisteren wird jetzt an einer "Uhr" mit 16-RGB LED's geplant, welche
aus einem externen ROM
dann den kompletten ASCII-Zeichensatz und ggf. Bilder etc anzeigen soll.
Meine Recherche im www hat gezeigt, daß es auch Projekte gibt,
bei denen Bitmaps
im *.raw Format in Echtzeit(!!!) in Zeigerdiagramme umgerechnet werden,
um auf dem Propeller korrekt dargestellt zu werden.