VERSION 2.0
KADETT GSi Digitaltacho
im Fiesta GFJ-MK3
Eingebaut mit Spritzfüller-Blende
Ausgebaut, jetzt schwarz lackiert, aber Plexiglas fehlt
Nachdem ich mir 2004 einen Fiesta GFJ zugelegt habe:
wurde es auch schnell Zeit, diesen mit dem Digifiz auszurüsten.
Bei egay erst einmal zum alten Kadett-Digifiz auch mal eines vom SenatorB
gekauft:
Da der SenatorB mit Digifiz zu 99,9% mit dem 3Liter 24V sprich nem
6-Zylinder-Motor ausgerüstet
ist, ist der Drehzhlmesser des Tachos auch nicht ohne weiteres am
Fiesta Motor zu verwenden.
Denn der hat zu 0,00000001% einen 6-Zylinder-Motor.
Aber das wusste ich schon vorher, eine Elektronik zum Anpassen der
Drehzahl habe ich nebenher
schon gestrickt gehabt.
Aber:
Aber der Senator-Tacho war
einfach
viiiiel zu groß für das kleine Fiesta-Cockpit, deswegen hab
ich mir den alten
Kadett-DIgfiz
geschnappt, und für den GFJ-Fiesta etwas überarbeitet.
Also:
Vom Gsi Tacho das Plexiglas ab, und ab in Ascheimer
Den Rand abgesägt und bissi midde Feile den Rest erledigt
Links und rechts mit passend gesägt und gefeiltem
Plastikzeugs vrebreitert
Der weisse Streifen auf dem Bild unten am Rahmen ist da nur dran, da
der Tacho in einen Essi MK7 sollte.
Hinterher das ganze spachteln, schleifen, spachteln, schleifen,
lackieren.
Vom Fiestatacho innen den ganzen Teil rausgetrennt, das geht recht
easy, weil das ganze
mit ner "Design"-Sicke zum Rahmen hin abschließt, die alls
Sollbruchkante guten Dienst leistet.
So passt das noch net.....da wird was abgedeckt oben links und rechts
Mitm Heissluftfön den Rahmen warmgemacht, und über die
Tischkante gedrückt, von oben
mitm Festen Teil z.B. ausgeschaltetes Bügeleisen das ganze
plattgedrückt bis der Rahmen aufm GSi-Rahmen nix mehr abdeckt.
Jo, passt, lackiert, fertich.
Zwischendurch mal die Displays reingepackt
Dann habe ich aus dem Tacho den ganzen "unnützen Krams"
ausgebaut.
Die originale Belechtung der Anzeigen erfolgt über 2 Halogenlampen
dessen Licht über
Plexiglassegmente hinter den Anzeigen verteilt wird, hinter den
Anzeigen sitzen Farfilterscheiben.
Das fliegt alles raus :-)
Und durch diesen "nützlicheren Krams" ersetzt.
Bei Ebay für teures Geld EL-Folie gekauft, welche sich
zurechtschneiden lässt,
Reichelt lieferte einen Inverter der genug Bumms für die gesamte
Fläche hat.
Umso mehr Folie leuchten soll, umso geringer wird die
Lichtausbeute, daher habe ich
die Folie z.B. hinter der Drehzahlkurve relativ passgenau geschnitten.
Links bei den Warnsymbolen habe ich die originale Filterfolie erhalten,
und 4 kleine Modellbaulämpchen
dahintergesetzt.
ACHTUNG: Bei egay werden
oft Digitaltachos angeboten, bei denen die originale Filterscheiben
einfach gegen blaue Folien
oder bedruckte Laserdruckerfolien ersetzt wurden, die Lichtausbeute ist
oft nicht gut. Oder
die Warnsymbole sind auch komplett blau.
Der originale Pfostenverbinder-Stecker vom Fiesta-Tacho.
Escort passt auch, nur je nach Modell ist ne Leitung für Drehzahl
nicht vorhanden, die muss
dann direkt vom Steuergerät genommen werden. Schön mit dem
Universalwerkzeug Heisskleber zugepumpt das hält ganz gut
und man kann das ganze im Cockpit etwas beiseiteschieben, da hinter dem
Gsi-Tacho noch Platz für den Tachogeber sein muss.
Weil ich keinen Bock auf die Schmuddeligen backigen Opelstecker
mit den Quietschbunten Leitungen hatte,
und ich die zum damaligen Tacho nicht dazubekam, hab ich die Leitungen
die für die Lichtsignale sind direkt auf
die Leiterbahnfolie gelötet.
Für den mehrpoligen Digitalstecker hab ich Crimpkontakte für
EInzeladern verwendet und mit Schrumpfschlauch isoliert.
Die dann einzeln direkt auf die Pins der Tachoplatine gesteckt, dann
sollte man es zwar für die nächsten 100 Jahre unterlassen,
die wieder abzuziehen, aber das muss man auch nicht.
Die Pinbelegung hab ich mir vorsorglich mal aufgeschrieben, da man
auf dem Opelschaltplan immer AUgenschmerzen bekommt.
Einen neuen Tachogeber gabs auch noch, als Basis diente die
originale
Tachoeinheit, auf den drehenden Magneten der eigentlich
den Zeiger ablenkt, hab ich ne "Lochscheibe" aus Alu geklebt, welche
von ner Gabellichtschranke detektiert wird, die nach einigen
Experimenten die richtige Anzahl von
Öffnungen hat, um die richtigen KM/h anzuzeigen. Das ganze Prinzip
funzt wie bei ner PC-Maus (die mit der Murmel drin
!!!)
Der Nudelsnack vom Lidl hat die optimalen Maße um das Teil
aufzunehmen.
Der Tachogeber passt haargenau hinten im Cockpit zwischen die
Strebendingsbumsteile
Die Tachowelle dafür reindrücken.
Wenn man den Tacho geschickt einbaut kommt kein Kabel in die
Windmühle, ansonsten kann man da auch was drüberkleben.
Hier ne kleine Schaltung zu dem Thema.
Habe ne Gabellichtschranke vom Typ "Unbekannt" aus nem Daddelautomaten
genommen, und ein OP wertet das ganze aus.
Zwei Stück 1N4148 stellen die Referenzspannung zur Verfügung.
Das Ausgangssignal kann direkt bei Gsi-Tacho auf den Tachoeingang. Schaltung ist vom
Senatortachoumbau, Sorry, der alte Plan war kein Knaller......
Und um die Tankanzeige anzupassen, wurde nocheinma tiiiiieeeef in
die
Trickkiste gegriffen ;-)
Der Ford Tankgeber hat bei vollem Tank ca 20-24 Ohm, bei leerem Tank ca
145-150 Ohm.
Der Opel Tankgeber hat aber andere Werte.
ACHTUNG: Viele
"Experten" schalten nur einen Widerstand vor den Ford-Tankgeber, damit
lässt sich zwar der Leer-Status in etwa
einstellen, dafür zeigt der Tacho bei vollem Tank nur 5/8 an..... Deswegen hier
eine Schaltung mit der sich Verstärkung UND Offset einstellen
lassen.
Der Ford Tankgeber ist mit einem 2. Widerstand als
Spannugsteiler geschaltet, diese Spannung wird von OP1
um Faktor 2 verstärkt.
OP2 ist ein invertierender Verstärker, mit dem Poti am negativen
Eingang lässt sich der Verstärkungsfaktor einstellen.
(Bei Vollem Tank am besten)
Mit dem Poti am positiven Eingang wird der Offset eingestellt, bei
leeren Tank.
Kleiner
Tip:
Vollen und leeren Tank mit 2 Widerständen simulieren, und
abwexelnd die beiden Punkte am Tacho
mit den Potis einjustieren.
Da der Tacho Änderungen nur gaaaanz langsam übernimmt, nach
jeder Korrektur kurz Spannung am Tacho ein/ausschalten.
Ich habe das ganze nicht im Wagen gemacht, sondern aufm Schreibtisch.
Vorher einmal an der Basis vom Transistor messen, bei welcher SPannung
der Tank voll und leer ist, an diesen werten kann man sich besser beim
Einstellen orientieren.